Die Waldsiedlung PDF Drucken E-Mail

Lebens- und Familiensituation
Im direkten Einzugsbereich des Stadtteiltreff NORDPOL, also im Wohngebiet zwischen Weißdornweg, Schifferstadter Straße und Spaldinger Straße („Waldsiedlung“), liegen die Belastungen für alle Bevölkerungsgruppen sehr hoch. Zitat: Die „Waldsiedlung“ muss als „dashöchstbelastete Problemgebiet in Speyer“ gelten. Insbesondere ist die „Waldsiedlung“ das einzige größere flächenmäßig zusammenhängende Wohngebiet in Speyer mit hoher gruppenübergreifender Problembelastung. (Quelle: Armut- und Sozialbericht: Soziale Problemlagen in Speyer, S.75).

waldsiedlungLebenssituation
Die hier lebenden Familien sind in der Mehrzahl durch besondere soziale Schwierigkeiten belastet: Empfänger von laufenden Hilfen zum Lebensunterhalt/ Arbeitslosengeld II, hoher Anteil an Geringverdienern, kinderreiche Familien, Alleinerziehende, hoher Anteil an Migranten, beengte Wohnverhältnisse usw.

Aufgabe des Stadtteiltreffs
Die Aufgabe des Stadtteiltreffs besteht darin, der durch Wohn- und Erziehungsumfeld verursachten Benachteiligung und den daraus entstehenden Milieuschädigungen von Kindern und Jugendlichen durch sozialpädagogische Hilfen entgegenzuwirken.

Vernetzung

Um eine sinnvolle pädagogische Arbeit leisten zu können, ist es nötig, das familiäre und soziale Umfeld der Kinder und Jugendlichen mit einzubeziehen.

Für die Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreff NORDPOL bedeutet dies vernetzende Kooperation mit anderen Institutionen, z. B. Beratung und Unterstützung von Familien und Einzelpersonen des Wohngebietes in Absprache mit dem Allgemeinen sozialen Dienst, Zusammenarbeit mit Kindergärten und Horten, anderen Lern- und Spielstuben, Lehrern der Grund- und Hauptschule sowie Schulsozialarbeitern, Wohlfahrtsverbänden, dem „Netzwerk Speyer-Nord“, Kirchengemeinden, Ärzten und Therapeuten, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft GEWO und den verschiedenen Fachbereichen der Stadtverwaltung Speyer.